Samstag, 30. Juli 2011

Winterkartoffelknödel - Rita Falk

Heute gibt es eine kleine Beurteilung zu einem Buch


Dieses Buch hatte ich in nur zwei Tagen durch.
Das lag nicht nur daran, dass die knapp über zweihundert Seiten eher großbuchstabig (gibt es dieses Wort überhaupt?) bedruckt waren.
Nein auch weil es ausgesprochen kurzweilig ist.
Es ist aber kein typisch bluttriefender Krimi.

Aber mal der Reihe nach:

Im einem niederbayrischen Dorf passiert natürlich nicht viel für einen Polizisten. Wenn dieser aus München "strafversetzt" wird und daher das wahre kriminelle Potenzial der Menschen kennt, sieht er ewahrschenlich einen - oder hier besser einen dreifach - Mord eher, als es seine Vorgesetzten sehen wollen.
Okay, wahrscheinlich liegt es auch daran, dass er ein kleines pshychisches Problem hatte - wer würde das nicht bekommen, wenn er angschossen wird.
Naja, auf jeden Fall glaubt ihm keiner, dass da etwas nicht stimmt. Selbst nicht als auch das vierte und letzte Mitglied der Familie Neuhofer druch einen "tragischen Unfall" das Zeitlich segnet.

Durch diese skurillen Typen in diesem Dorf wird dieser Krimi sehr lesenswert. Die Autorin hat ein gutes Händchen, die Figuren nicht zu überspitzt darzustellen und sie damit ins Lächerliche zu ziehen, sondern einfach nur wie das wahre Leben sie hervorbingt.
Man kann sich - auch als Städter - durchaus vorstellen, dass es solche Menschen hier in Bayern gibt - um genau zu sein in Niederbayern. (ja, da ist dieses "lustige Bergvolk" sehr eigen)

Keine Kommentare: